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Malteser Neu Ulm

Geistlicher Impuls des Monats

„Denn meine Augen haben das Heil gesehen“

09.02.2019
"Simeon im Tempel", Rembrandt ca. 1667
"Simeon im Tempel", Rembrandt ca. 1667 Quelle: Web Gallery of Art: https://commons.wikimedia.org/

In diesem Monat haben wir Mariä Lichtmess gefeiert. An diesem Tag begegnete uns im Evangelium (Lk 2, 22-40) der alte Simeon im Tempel. Ihm ist von Gott verheißen worden, dass er nicht sterben wird, bis er den Messias gesehen hat. Als Maria und Joseph im Tempel mit dem Jesuskind sind, führt der Heilige Geist auch Simeon dorthin, wo er den Höhepunkt, die Gnadenstunde seines Lebens, erleben darf.

In dem kleinen Kind, das er nun in seinen Armen hält, erkennt er den Heilbringer, den lange ersehnten Retter, das Licht der Welt. Aber nicht nur Jesus ist das Licht der Welt. Er selber sagt nämlich zu uns: „Ihr seid das Licht der Welt.“ (Mt 5,14). Wenn wir Jesus in uns leuchten lassen, werden wir selber auch zu Lichter der Welt und tragen somit Gottes Liebe hinaus in diese Welt. Schöneres kann es gar nicht geben, denn Gott ist die Liebe (1 Joh 4,8-16) – die vollendete Liebe.

Und diese Liebe in uns zu tragen ist die größte Sehnsucht des Menschen. Je mehr wir unser Herz für Gott öffnen, umso besser scheint diese Liebe aus uns heraus. Überall in unserem Alltag, wo Dunkel und Kälte herrschen, können wir diese Liebe Gottes hineinbringen. Durch eine Handreichung, ein liebevolles Wort, versöhnende Zeichen. Vielleicht auch indem wir mal „zurückstecken“, wenn es uns gerade nicht danach ist. So können wir als kleine Lichter Gottes helfen, seine Liebe weiterzureichen und sein Reich aufzubauen.

Ihr Neu-Ulmer Malteser-Team

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