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Malteser Neu Ulm

Porträt- und Interviewreihe der Neu-Ulmer Malteser-Helfer

Heute bringen wir das dritte Interview. Dies Mal mit einem Helfer von unserem Dienst „Neu-Ulm packt´s – Lebensmittelpakete gegen Altersarmut“.

07.01.2020
Martin Hannig zusammen mit seiner Kollegin, Claudia Weiß, beim Ausliefern eines Lebensmittelpakets.

Mein Name ist Martin Hannig, ich bin 70 Jahre alt, verheiratet und habe 2 erwachsene Kinder. Seit 1968 bin ich Mitglied bei den Maltesern, erst in Berlin, seit 1976 Aufbau des Malteser Hilfsdienstes im Landkreis Neu-Ulm, 1988 Aufbau Malteser Hilfsdienst im Landkreis Günzburg

Bisher war ich in verschiedenen Malteser-Bereichen tätig: Sanitätsdienst, Ausbilder in Erster-Hilfe, Katastrophenschutz, Rückholdienst, Aufbau Behindertenfahrdienst und Essen auf Rädern, Aufbau vom Besuchsdienst und Lebensmittelpakete gegen Altersarmut, Organisation von Wallfahrten.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ehrenamtlich tätig zu werden?

In jungen Jahren faszinierte mich der Sanitätsdienst bei kleinen und großen Veranstaltungen. Ich wollte schon immer Verletzten, Kranken, Behinderten, Hilfebedürftigen helfen und zur Seite stehen. Das hat auch etwas mit meiner Ausbildung zum Sozialpädagogen zu tun. Im Verlauf der Jahre haben sich die Rahmenbedingungen und Aufgaben gewandelt.

Was sind Ihre ehrenamtlichen Aufgaben bei den Maltesern?

Seit Sommer 2017 widme ich mich der Aufgabe, für Menschen mit Altersarmut Lebensmittelpakete zu packen und zu verteilen. Am 3. Advent eines jeden Jahres hole ich für die Malteser das Friedenslicht aus Betlehem am Zug in Ulm ab, zur Verteilung im Landkreis Neu-Ulm.

Was ist das Besondere an dieser Aufgabe?

Ich stelle die Kontakte her und kümmere mich um die Arbeit im Hintergrund, zur Unterstützung der Teams, die die Betreuung vor Ort machen. Es ist schön zu sehen, wie glücklich die Menschen sind, wenn sie unsere Pakete erhalten. Bei meinen regelmäßigen Kontakten mit den Empfängern kann ich auch manche Unterstützung und Hinweise für Hilfsmittel geben.

Wie gestaltet sich ein „typischer“ Einsatz bei einem potentiell neuen Paketempfänger?

Ich nehme persönlich Kontakt mit den Bewerbern auf und kläre vor Ort die Berechtigung ab. Dabei erläutere ich auch unsere Einkaufsliste und kläre eventuelle Lebensmittelunverträglichkeiten ab. Bei Aufnahme in unseren Verteiler bringe ich in den ersten 2-3 Monaten persönlich das Lebensmittelpaket, zusammen mit den zukünftigen Teammitarbeiter.  

Wie viele Stunden im Monat arbeiten Sie ehrenamtlich?

Durchschnittlich sind es 10 bis 15 Stunden im Monat.

Was gefällt Ihnen am besten in Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit?

Der persönliche Kontakt mit den Empfängern der Lebensmittelpakete und die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Fahrteams.

Gibt Ihnen die ehrenamtliche Arbeit Ihnen etwas zurück?

Ja, viel menschliche Wärme, Zufriedenheit im Alltag, in meinem ganzen Leben.

Haben Sie Wünsche oder Anregungen?

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer dürfen nicht überfordert werden, damit sie gern und lange in unseren Diensten mithelfen.

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